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NARREN
FEIEREN
ÜBERALL KARNEVAL
11.11.2010
bis
Aschermittwoch
09.03.2011
Der
Karnevalsfeiern
in
Deutschland
lässt
sich
heute
kaum
noch
eindeutig
zurückverfolgen.
Zu
vielfältig
sind die
Einflüsse
verschiedener
Regionen
und
ihrer
Bräuche
auf das
Fest.
Einige
interessante
und
kuriose
Begebenheiten
aus der
Karnevalsgeschichte
sind
nachweislich
überliefert,
andere
dagegen
wurden
in
fröhlicher
Narrenrunde
frei
erfunden.
Die
ersten
Straßenumzüge
fanden
wahrscheinlich
im 13.
und
14.
Jahrhundert
statt..Doch
die
Narren
und
Jecken
hatten
es nicht
immer
leicht.
Verbote
und
strenge
Regeln
durch
Kirche
oder
militärische
Besatzer
verhinderten
Faschings-
und
Karnevalsfeiern
in
vielen
Städten
über
Jahrhunderte.
Vor
180
Jahren,
am 10.
Februar
1823,
wurde
der
Karneval
der
Neuzeit
in
Köln
geboren.
Das
Motto
des
ersten
Rosenmontagszuges
war
bereits
sehr
ambitioniert:
"Thronbesteigung
des
Helden
Carneval"
-
heute in
vielen
Regionen
bekannt
als
Karnevals-Prinz.
Bis
heute
steht
der
Karneval
(bzw.
Fasching,
Fastnacht,
Fasnet)
für
ausgelassene
Feiern
überall
in
Deutschland.
Am
bekanntesten
sind die
rheinischen
Karnevals-Hochburgen
Köln,
Düsseldorf
und
Mainz
mit
ihren
großen
Rosemontagszügen
mit
Millionen
Zuschauern.
In
anderen
Städten
wird im
kleineren
Rahmen
gefeiert,
wie
zum
Beispiel
in
München
beim
Tanz
der
Marktfrauen
auf dem
Viktualienmarkt.
Und
selbst
die
Hauptstadt
zeigt
sich
närrisch,
seitdem
mit den
Bonner
Regierungsbeamten
auch die
rheinische
Fröhlichkeit
in
Berlin
Einzug
gehalten
hat.
Der
11.11.
und
seine
Bedeutung
Der
11.11.
hat für
den
Beginn
des
Karnevals
dreierlei
Bedeutung:
Die
Zahl
11 ist
traditionell
seit dem
Mittelalter
die
Zahl
des
Narren.
Zahlen
haben
bereits
im
Mittelalter
eine
sehr
bedeutende,
symbolische
Rolle
gespielt.
Der
Narr
war im
Mittelalter
ein
Sünder,
welcher
sich
nicht um
die
10
Gebote
scherte.
Traditionell
war also
danach
die
Zahl
11 –
die
Zahl
des
Narren.
Nach
1823
trat das
Vereinsrecht
in
Kraft.
Und
da nun
die
Fastnachts-Zeiten
einigermaßen
geregelt
werden
sollten,
suchte
man nach
einem
geeigneten
Datum,
um die
Kampagne
einheitlich
zu
eröffnen.
Da
die
offizielle
Faschings-Zeit
am
6.1.
beginnt,
benötigen
die
Vereine
eine
gewisse
Vorlaufzeit
für die
ganzen
Vorbereitungen.
Diese
Vorbereitungszeit
wurde
mit ca.
2
Monaten
angegeben
und
somit
kam man
auf die
traditionelle
Zahl
11 –
die
Zahl
des
Narren
–
zurück
und nahm
somit
den
11.11.
als
Startdatum
an.
Außerdem
begann
am
11.11. –am
11.(Tag)
im
11.(Monat)-
die
Weihnachts-Fastenzeit.
Daher
auch als
Tradition
die
fette
Martinsgans
vor
Beginn
der
Fastenzeit.
FASCHINGSBEGINN
Wer
glaubt,
dass die
Faschingszeit
mit dem
11. 11.
um
11
Uhr
11
beginnt,
ist im
Irrtum!
Es
erwachen
an
diesem
Tage
die
Faschingsnarren,
um ihre
Vorbereitungen
zu
treffen
für
Veranstaltungen
und
Bälle
in der
Faschingszeit.
Offizieller
Faschingsbeginn
ist erst
der
7.
Januar!
Das
Narren-Lexikon
Alaaf

Bonner
und
Kölner
Karnevals-Schlachtruf,
ursprünglich
ein
überlieferter
Trinkspruch:
"all-af"
Aschermittwoch
Dann
ist
bekanntlich
alles
vorbei.
Außerdem
beginnt
an
diesem
Tag
traditionell
mit
einem
Fischessen
die
Fastenzeit.
Bütt
Traum
jedes
Narren,
einmal
in der "Bütt"
zu
stehen –
jener
Ort
auf der
Narrenbühne,
von dem
aus der
Redner
seine
närrischen
Weisheiten
und
humorvollen
Nackenschläge
unters
Volk
streuen
kann.
Bützen
Ein
Bützchen
ist ein
mal
mehr,
mal
weniger
flüchtiger
Kuss,
der
meistens
unverbindlich
und
freigebig
ausgeteilt
wird.
Concordia
Karnevalistisch
bedeutsamer
Name
(Lat.
Eintracht
–
Narren
feiern
einträchtig
miteinander)
von
einem
der
vielen
Karnevalsvereine,
die die
närrischen
Tage
zum
Erlebnis
machen.
Dreigestirn
Karnevalstrio
aus
Prinz,
Bauer
und
Jungfrau.
Elferrat
Närrische
Stützen
jeder
Festsitzung.
Der
erste
Elferrat
wurde
zuerst
1829 in
Aachen
gebildet
und war
Teil
der
Etablierung
einer
'Gegenregierung'
der
Narren.
Fasteleer,
Fastelovend
Funkenmariechen
oder
kurz
Mariechen
Fesche
Tanzmädchen,
die im
Karneval
zur
Freude
des
Publikums
unermüdlich
ihre
Beine
schwingen.
Gruß
Beim
charakteristischen
närrischen
Gruß
spielt
die
Narrenkappe
eine
wichtige
Rolle.
Dabei
wird die
rechte
Hand
an den
linken
Kappenrand
geführt.
Hausorden
Bützen,
womit
das
Mariechen
eines
Corps
einem
neuen
Ordensträger
gratuliert
Herringsstipp
Ursprünglich
in
Heringssoße
getunkte
Kartoffel
Helau
In
Köln
und
Bonn
ungebräuchlicher
Ausdruck
karnevalistischer
Freude.
Iss
et wohr?
Erstaunte
Nachfrage
eines
Rheinländers
beim
närrischen
"Verzällche".
Jungfrau
Im
Karneval
der
dritte
Mann
im
Dreigestirn.
Kamelle
Besonders
bei
Schleckermäulern
beliebte
süße "Wurfgeschosse",
die
während
der
Karnevalsumzüge
von den
Wagen
geworfen
werden.
Klüngel
Spezielle
rheinische
Form
effektiver
Zusammenarbeit
– nicht
nur in
der 5.
Jahreszeit.
Kölsch
Das
Karnevalsgetränk
am Rhein
– und
außerdem
gut
gegen
Nierensteine.
Konfetti
Bunter
Niederschlag
im
Karneval.
Kann
man mit
dem
Locher
selber
machen.
Findet
man
garantiert
auch
noch
nach
Monaten
in jeder
Ecke.
Kostüm
Der
Karneval
ist das
Fest
der
Verkleidung.
"Je
bunter,
desto
lieber",
heißt
das
Motto.
Einige
farbige
Stoffstücke
und
etwas
Schminke
ins
Gesicht;
eine
ausgefallene
Kopfbedeckung
macht
das
Kostüm
komplett.
Lavumm
Rheinische
Bezeichnung
für ein
Tambourcorps
-
unverzichtbar
selbst
im
kleinsten
Karnevals-Zug.
Aber
auch ein
dicker
Hintern
wird so
gerne
umschrieben.
Lecker
Määdsche
Närrische
Bezeichnung
für
junge,
hübsche
Närrinnen
Maske
Kreative
Verkleidung
des
Gesichts.
Chance,
für ein
paar
Tage
als
maskierter
Karnevals-Narr
Urlaub
von den
Narrheiten
des
Alltags
zu
nehmen.
Mutzen
Traditionelles
süßes
Karnevalsgebäck.
Narrenkappe
Ohne
diese
närrische
Kopfbedeckung
fühlt
sich der
Narr
im
Karneval
halb
nackt.
Orden
Höchste
und
ehrenvollste
Auszeichnung
für
Narren.

Präsident
Bützender
und
redegewandter
Mittelpunkt
des
Elferrates.
Wird
bei
einer
feierlicher
Proklamation
zum
Oberhaupt
der
närrischen
Regierung
eingesetzt.
Aschermittwochs-Herings-Stipkartoffel-Sorte,
die
beim
geselligen
Kehraus
als
Vorbereitung
auf die
kargen
Mahlzeiten
der
Fastenzeit
gereicht
wird.
Lautstarke
Beifallskundgebung
des
Publikums
unter
Zuhilfenahme
der auf
den
Boden
trommelnden
Füße.
Jährlicher
Sturm
der
Narren
auf das
Rathaus.
Die
Übergabe
des
Rathausschlüssels
an die
Narren
symbolisiert,
daß die
gewohnte
Ordnung
während
der 5.
Jahreszeit
außer
Kraft
gesetzt
ist.
Die
Straßenumzüge
der
Karnevalisten
- zuerst
1823 in
Köln
durchgeführt.
In den
Großstädten
wie
Köln,
Mainz
oder
Düsseldorf
geht an
diesem
Tag
nichts
mehr.
Einfach
beim
Nachbarn
einhaken
und
mitmachen!
Beim
gemeinsamen
rhythmischen
Wiegen
wird man
auch
ohne
Alkohol
warm.
Tanz,
bei dem
die
karnevalistische
Truppe
dem
Publikum
sein
Föttche
(Po)
erusstippt
(herausstreckt).
Gruppe
von
Leuten;
gerne
verwendet
als
Begriff
für die
Besucher
einer
Sitzung
Synonyme
für
Blumenstrauß,
Bukett
Musikalisches
Werk,
das von
jeder
Kapelle
ohne
Probe
und
Noten
gespielt
werden
kann.
Meister
des
Tuschs
entwickeln
neben
dem
traditionellen
"Tätäa-Tätäa-Tätäa"
publikumswirksame
Variationen.
Karnevalistische
Festumzüge
einzelner
Stadtveedel
(Stadtviertel).
Original
Beueler
Tollität,
die dort
die
jecken
Weiber
regiert.
Beuel
gilt
seit 175
Jahren
als
Herkunftsort
der
Weiberfastnacht
An
diesem
Tag
übernehmen
die
Frauen
das
Zepter
und
regieren
das
närrische
Treiben.
Die
Weiberfastnacht
läutet
die
Karnevalstage
ein.
Weiberfastnacht
Wäscherprinzessin
Veedelszöch
Tusch
Struuß,
Strüüß,
Strüßje
Schmölzje
Stippeföttchen-Tanz
Schunkeln
Rosenmontagszug
Rathausstürmung
Rakete
Quellmänner
Prinzenpaar
Die große
Unbekannte,
nach der
jeder
Narr
sich
jährlich
erneut
auf die
Suche
begibt.
ck
bleibt
Yeck
– oder
so
ähnlich
...?!
De
Zoch
kütt":
Signalruf
eines
rheinischen
Karnevalisten,
wenn der
Festumzug
mit den
geschmückten
Wagen
in
Sicht
ist.
Während
in
Deutschland
die
schwäbisch-alemanni
sche
Fasnacht
mit
ihren
uralten
Masken
und
Kostümen
besonders
berühmt
für ihre
reizvollen
Umzüge
ist,
besticht
beispielsweise
der
Kölner
Karneval
durch
sein
enthemmtes
Treiben
auf den
Straßen
und
durch
Sitzungen
mit
gepfefferten
Büttenreden.
Der
Münchener
Theaterfasching
dagegen
hat seit
den
berühmt-berüchtigten
Künstlerfesten
am
Anfang
unseres
Jahrhunderts
viel von
seiner
Ausstrahlung
verloren.
In
Frankreich,
speziell
in
Paris,
versucht
man zur
Zeit,
den
Fastnachtsbrauch
des „Boeuf
Gras“
wiederzubeleben.
In
Nizza,
werfen
hübsche
Französinnen
Mimosensträuße
von
blumengeschmückten
Paradewagen.
Berühmt
für
seine
beißende
Satire
ist der
Karnevalsumzug
im
italienischen
Viareggio.
Auf
riesigen
Karren
werden
Politiker
aus der
ganzen
Welt
karikiert
und
verspottet,
wobei
die
Pappmaché-Figuren
Mammutausmaße
von
zwei-
bis
dreistöckigen
Häusern
annehmen.
Ganz
anders
dagegen
gebärdet
sich der
Karneval
in
Venedig.
Das
fast
sechsmonatige
Ereignis
entfaltet
in den
Kostümen
eine
Pracht
sondergleichen.
Wichtige
Einflüsse
empfing
dieser
Prunk-Karneval
aus den
Figuren
der
Commedia
dell’arte.
Auch
die
höfische
Tradition
der
Maskenbälle
wird
hier
noch in
Reinstform
fortgeführt.
In
Mexiko
,Tänze
für
verschiedene
Naturgottheiten
entwickelten
sich zu
karnevalistischen
Festzügen
des
neuen
Mexiko.
Bei
der „Carnestolada
Fiesta“
wird die
Schönste
zur
Königin
des
Karneval
gewählt,
ihr
Widerpart
ist der
„Rey
Feo“,
der
hässliche
König,
der
etwas
Komik
in die
Schönheitsbegeisterung
dieses
Karnevals
bringt.
Der
ausgelassene
Straßenkarneval
wird von
Mariachic-Bands
begleitet.
Auf
Trinidad
,Sie
feiern
hauptsächlich
auf der
Straße,
wobei
sich die
Farbigen
die
Gesichter
schwärzen,
um wie
ihre
tiefschwarzen
Vorfahren
auszusehen,
oder
auch
weiße
Farbe
benutzen,
um die
ehemaligen
Sklavenhalter
zu
verspotten.
Den
ganzen
Karneval
über
erklingen
die
Steel-Bands,
tanzend
und
singend
wird bis
zur
Erschöpfung
gefeiert.
Auf
Haiti
heißt
der
Karneval
„Mardi
Gras“
wie in
Frankreich.
Ohrenbetäubende
Merengue-Musik
begleitet
die
Umzüge,
die mit
unglaublicher
Phantasie
trotz
der
Armut
der
Bevölkerung
ausgerichtet
werden.
Der
ursprüngliche
„Fat
Tuesday“
in
New
Orleans
wird von
den
Farbigen
getragen.
Jazz
und
Dixie
erklingt
in den
etwas
verrufeneren
Vierteln
der
Stadt,
wo auch
ein
„afrikanischer“
König
gekrönt
und mit
einer
Parade
durch
die
Straßen
geleitet
wird.
Während
der
Rest
der
Vereinigten
Staaten
eher
Halloween
am 31.
Oktober
feiert,
veranstaltet
New
Orleans
seinen
Karneval
als „Greatest
Free
Show
on
Earth“
am
Fastnachtsdienstag.
Die
Samba
beherrscht
den
Karneval
in
Rio
seit dem
Anfang
des 20.
Jahrhunderts.
Wieder
sind es
die
Ärmsten
der
Armen,
die all
ihre
Energie
in das
bunte
Karnevalstreiben
stecken.
Das
ganze
Jahr
über
wird auf
das
Ereignis
gespart.
Die
Sambaschulen
bestimmen
das
Geschehen,
Tänzerinnen
in
winzigen
Bikinis
mit
riesigem
Kopfschmuck
bewegen
sich zu
der
extra
neu
komponierten
Samba-Musik
und auf
allen
Straßen
tanzt
und
singt
eine mit
erotischer
Spannung
aufgeladene
Menschenmasse.
Ausgerechnet,
wenn
eigentlich
alles
vorbei
ist,
nämlich
am
Montag
nach
Aschermittwoch,
beginnen
die
Schweizer
Narren
in
Basel
mit
ihren
Umtrieben.
Um
vier
Uhr
morgens
werden
dort
alle
Laternen
gelöscht
und der
Morgenstreich
eröffnet
im
stotternden
Takt
der
Trommler
die
Basler
Fasnacht.
Eigentümliche
Masken
und
Umzüge
prägen
das
Bild.
Berühmt
ist die
„Guggemuusig“
mit
ihrer
dröhnenden
Dissonanz
aus
verbeulten
Hörnern,
die oft
mit
Extraschläuchen
und
Zusatzöffnungen
versehen
sind
.
….Narren
gibt
es
überall!
Am
Aschermittwoch
beginnt
die
40-tägige
Fastenzeit,
sie
dauert
bis
Karsamstag,
umfasst
also 40
Fastentage
1969
erneuerte
die
römisch-katholische
Kirche
die
Grundordnung
des
Kirchenjahres,
die
Fastenzeit
dauert
nun
nicht
mehr bis
Karsamstag,
sondern
endet
bereits
mit dem
Gründonnerstag,
dennoch
wird
auch am
Karfreitag
gefastet.
Von
Aschermittwoch
bis
Karsamstag
sind es
genau 40
Tage,
wobei
die
Sonntage
ausgenommen
sind, da
Christen
an jedem
Sonntag
- auch
in der
Fastenzeit!
- die
Auferstehung
Christi
feiern
und
Sonntage
also
keine
Fastentage
sind.
Die
Zahl
40 steht
für
einen
umfassenden
Zeitraum,
der
Wende
und
Neubeginn
ermöglicht.
Alle
Religionen
kennen
Fastenzeiten
, am
bekanntesten
ist der
Fastenmonat
Ramadan
im
Islam.
Fastnachtsbräuche
rund um
die
Welt:
(Fastnacht,
Fasching,
Karneval
haben
unterschiedliche
Namen
)
Zoch
Yeck
Ye
Hier
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Desing by Uschi |