Interview mit Gott

Brot für die Welt



Du trinkst Wein,du feierst Feste,kennst den Hunger in der Welt,wirfst gedankenlos die Reste einfach fort,denn du hast Geld,-doch du glaubst an Gott,den Herrn,-aber unter welchem Stern?


Du kannst trinken,du kannst essen,doch Millionen
vor der Tür,die verhungern,sind vergessen und sie können nichts dafür,-doch sie glauben,arm und fern,so wie du,an Gott,den Herrn.


Du gast Brote zu verschenken,doch empfindest es als Last,an Verhungern zu denken,weil*du*keinen
Hunger hast,denn du denkst,wie jeder sieht,nur an das,was dir geschieht.


Du hast alles,wähnst dich tüchtig.Gott,der Herr,ist
auch bei dir.Nur,er sieht gerecht und richtig dich als Mensch vor seiner Tür.-Morgen flehst du,armer Mann,Gott,den Herrn,um Hilfe an.
(Geert-Ulrich Mutzenbecher)


Suchst du die Antwort auf dein Fragen, solltest du es mit Blumen sagen. Vielleicht schreibst du auch ein Gedicht! Ich wüsst nicht, was dagegen spricht. Darum mein Freund, nur nicht verzagen!

Wie schön ist's, wenn die Winterklagen verstummen und an Frühlingstagen die Sonne durch das Dunkel bricht.
Aus Blumen. Und innendrin wächst Wohlbehagen. 

Die Welt lässt sich viel leichter tragen, malst du ihr Blumen auf's Gesicht. Nur brechen solltest du sie nicht. Das würde ihnen nicht behagen, den Blumen.
(Karin Rohner)
 


Dem Vogel sein Nest. Der Spinne das Netz. 

Dem Mensch, Freundschaft!

 (Verfasser unbekannt)
 


Frühlingsklage

Ach, was frommt das Wehen, Sprossen in der schönen Frühlingszeit: Ist des Liebes Born verschlossen und 
der Seele Freudigkeit, die erst Blüten bringt den Sprossen und den Frühling in die Zeit. Gib den alten Frieden wieder, in der Brust den Sonnenschein, gib die Laute mir und Lieder, dann laß blühen oder schnein, selbst weck ich den Lenz mir wieder, sollt es auch der letzte sein!
(Joseph Freiherr von Eichendorff)
 


Lob des Frühlings
Saatengrün, Veilchenduft, Lerchenwirbel, Amselschlag,Sonnenregen, linde Luft! Wenn ich solche Worte singe,braucht es dann noch große Dinge, Dich zu preisen, 

Frühlingstag!
 

 



Frühlingskuss
Dein wärmender Hauch fällt auf kühles Gesicht lässt
schlafende Seelen aus Träumen nun frei Du blinzelst hell sanftes Erwachen herbei Malst zarte Gemälde aus Farben und Licht Bis funkelndes Bunt dann in Knospen sich regt Küsst milde Du schlummerndes Zartgrün hervor Singst perlendes Zirpen ins träumende Ohr Hast Blütenglanz Dir auf die Lippen gelegt
(von therzi)

 


Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch
die Lüfte Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen Horch, von fern ein leiser  Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab ich vernommen!
Mörike, Eduard (1804-1875)
 


Schau ich grad zum Fenster raus und da seh ich es,voll Graus, lauter fette Regentropfen die hier an mein Fenster klopfen'Ach, wie schön es jetzt wohl wär, käm ein Gläschen Wein daher,tief und rot,
wie ich ihn mag,grad an so 'nem Regentag....

' Und dazu ein Kerzenlicht,gibt mir eine warme Sicht,schließlich auch noch hoch die Füße, an die Arbeit schöne Grüße,ich fang später damit an,jetzt ist erst die Seele dran Ja, dann atme ich tief aus,all den Stress, den schmeiß ich raus,und genieß den Rebensaft,gibt nicht nur der Seele Kraft

Auch das Herz ist wohl geschunden,hat es doch nicht leicht verwunden,daß die Hektik an ihm zehrte und ihm lang die Ruh verwehrte...Deshalb ist es gar nicht schlechtja, der Regen kommt grad recht, lehn mich einfach mal zurück,Stille wird 

zum wahren GlückSchon der Blick in tiefes Rot bringt das Herz wohl bald ins Lot, Ruhe kehrt gemächlich ein,könnt's nur alle Tag' so sein...

In einem kleinen Apfel, da sieht es niedlich aus.Es sind darin fünf Stübchen, grad wie in einem Haus. In jedem Stübchen wohnen zwei Kerne braun
und klein, sie liegen drin und träumen vom lieben Sonnenschein.
 


Gedanken zum Herbst

Stürme, Regen, es ist kalt und ungemütlich Es wird immer früher dunkel Kinder lassen Drachen steigen
Das Laub färbt sich bunt Besinnliche Stunden bei Kerzenschein Gemütliche Abende zu Hause mit einem guten Buch und einer Tasse leckeren Tee Im Herbst bei kaltem Wetter, fallen vom Baum die Blätter... ...DONNERWETTER... 

Im Frühjahr dann, sind sie wieder dran-sieh mal an!
(Heinz Erhardt)
 


Die Tulpe

Andre mögen andre loben, Mir behagt dein reich
Gewand, Durch sein eigen Lied erhoben Pflückt dich eines Dichters Hand. In des Regenbogens sieben Farben wardst du eingeweiht, Und wir sehen, was wir lieben, An dir zu derselben Zeit. Als mit ihrem Zauberstabe Flora dich entstehen ließ, 

Einte sie des Duftes Gabe Deinem hellen, bunten Vlies. Doch die Blumen all, die frohen, Standen nun voll Kummers da, Als die Erde deinen hohen Doppelzauber werden sah. 'Göttin! o zerstör uns wieder, Denn wer blickt uns nur noch an?' 

Sprach's die Rose, sprach's der Flieder,Sprach's der niedre Thymian. Flora kam, um auszusaugen Deinen Blättern ihren Duft: 'Du erfreust', sie sagt's, 'die Augen, Sie erfreun die trunkne Luft'.
(August Graf von (1796-1835)
 

 

GESANG ÐER ELFEN
 

Um Mitternacht wenn die Menschen erst schlafen,dann scheint uns der Mond. Dann leuchtet uns der Stern,wir wandeln und singen und tanzen erst gern.

Um Mitternacht wenn die Menschen erst schlafen auf Wiesen an den Erlen,wir suchen unseren Raum und wandeln und singen und tanzen einen Traum
(J.W.v.Goethe)
 


Katzen  haben sieben Leben! Ihr habt nur das eine! Geht sorgsam damit um!“(by.U/T)
 


Manche Menschen wissen nicht,
Manche Menschen wissen nicht,wie wichtig es ist,dass sie einfach da sind. Manche Menschen wissen nicht,wie gut es tut,sie nur zu sehen. Manche Menschen wissen nicht,wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt. Manche Menschen wissen nicht,wie wohltuend ihre Nähe ist. Manche Menschen wissen nicht,wie viel ärmer wir ohne sie wären. Manche Menschen wissen nicht,dass sie ein Geschenk des Himmels sind. Sie wüssten es,würden wir es ihnen sagen.  (Paul Celan)
 


Die Vögel kommen in ganzen Schwärmen,um dich zu erfreuen.
 

Das junge Grün spriesst; und der Wald wächst schön und steht wie eine Braut da, um dir Freude zu schenken. Du bist geschaffen. Du bist da. Du bekommst heute das zum Dasein Nötige. Du wurdest erschaffen. Du wurdest Mensch. Du kannst sehen, bedenke: Du kannst sehen, du kannst hören, du kannst riechen, schmecken, fühlen. Kierkegaard, Sören (1813-1855)


Im wunderschönen Monat Mai Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen.
Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen.
Heinrich Heine (1797-1856)
 


Mutterherz mein Paradies

Wo meine Wiege stand, ich liebte sie so gern,denke ich sehnsuchtsvoll zurück, bin ich in weiter Fern'. Wie ist die schöne Jugendzeit im Leben doch so süß,du liebes, gutes Mutterherz, du bist mein Paradies! Die Mutter schützte mich vor Leid vor Ungemach und Not,sie reichte mir mit Freuden hin das letzte Stückchen Brot. Sie lehrte mich wie im Gebet den lieben Gott ich grüß:Du liebes, gutes Mutterherz, du bist mein Paradies
 


Sonnentor

Genieße dein Leben wenn's geht jeden Tag auch wenn's oft nicht leicht ist oder lustig sein mag.
Denn wenn's auch nicht gleich ist auch nicht in 'nem Tag auch für dich gibt's bald wieder einen sonnigen Tag.
(Von Martin Smounig)
 


Sommerfrische
 Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß.das durch den Sonnigen Himmel schreitet und schmücke den Hut,der dich begleitet,mit einem grünen Reis. Verstecke dich faul in die Fülle der Gräser,weils wohtut,weils frommt, und bist du ein Mundharmonikabläser,und hast eine bei dir,dann spiel,was dir kommt. Und lass deine Melodien lenken,von dem freigegebenen Wolkengezupf, vergiss dich ,es soll dein Denken,nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
(Joachim Ringelnatz)
 

 


Sonnentag

Sonnenstrahlen inspirieren, Harmonie entsteht in klarer Luft, Rhythmus liegt im Blütenrauschen; Gedicht mit Wärme vollendet - in die Welt geweht vom sanften Sommerwind

Gedichte von anderen Internet-Freunden

 

 

 

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